MRGlobal news

Investieren in Land- u. Forstwirtschaft

Wertbestängig & nachhaltig

Pflanzen wachsen immer. Auch in der Finanzkrise.
Land- und Forstwirtschaften waren früher eher dem Adel vorbehalten. Diese Investition hat nicht selten dazu beigetragen, den Vermögenserhalt über viele Generationen zu gewährleisten. Was wären die Fürstenfamilien Esterházy, Thurn & Taxis oder die Habsburger ohne ihre Waldinvestments? Für sie ist Land- und Forstwirtschaft wohl die ursprünglichste Art der Sachwertanlage. Immer noch haben viele traditionsbewusste Familien 90 bis fast 100 Prozent ihres Vermögens in Land- und Forstwirtschaft im weiteren Sinne investiert und leben bereits seit vielen Generationen gut davon.


Seit der Finanzkrise 2008 hat allerdings das Interesse an Investitionen in Land- und Forstwirtschaften in ganz Europa angezogen – und nicht nur bei adeligen Familien. Speziell naturbelassene
Gegenden, wie es viele von ihnen in Österreich gibt, waren in den vergangenen Jahren besonders gefragt. Sie sind es zwar immer noch, doch sind derzeit in Österreich – wenn man von großen
Flächen ab 115 Hektar ausgeht – kaum vernünftige land- und forstwirtschaftliche Liegenschaften zu haben. Ab 115 Hektar kann man nämlich bereits von einer Eigenjagd sprechen und daher sind sie besonders begehrt. Beinahe verhält es sich mit diesen außergewöhnlichen Besitztümern wie mit den berühmten Wiener Zinshäusern: Wer eines hat und es nicht unbedingt verkaufen muss, der tut das auch nicht. So ist es nur verständlich, dass die vermögenden Österreicher, die Entsprechendes suchen, derzeit auch über die Grenzen schauen. Speziell in den CEE/SEE-Staaten sind sie als Käufer aktiv, wobei neben Wäldern auch landwirtschaftliche Flächen gekauft werden.

Das Engagement ist verständlich, denn ein konsequentes Weiterdenken der Krise des Euroraumes führt zu einer steigenden Bedeutung von Sachwerten und hier zählen die land- und fortwirtschaftlichen Flächen eindeutig zu den großen Gewinnern. Geringe Komplexität und hohe Stabilität sprechen in den meisten denkbaren Krisenszenarien für sie; dazu kommt eine äußerst geringe Konjunkturabhängigkeit und damit erfüllen sie als Substanzwerte die Anforderungen klassischer inflationsgeschützter Anlagen. Investitionen in Land und Forstwirtschaft werden nicht stark mit der Verschuldungskrise und den Aktien- und Anleihemärkten korrelieren. Forst- und Agrarflächen gelten in Zeiten niedriger Zinsen aber nicht nur als sicherer Hafen. Eine wachsende Weltbevölkerung, steigender globaler Wohlstand mit Anpassungen in den Ernährungsgewohnheiten und zahlreiche alternative Verwendungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Erzeugnisse (Bioethanol, Biogas etc.) garantieren eine stabile Nachfrage.

Die ökonomischen Perspektiven für Produzenten landwirtschaftlicher Güter waren selten so gut.

In den USA selbst gibt es die Möglichkeit, sich an den Renditen einer Agrarfläche zu beteiligen, schon lange. In den Vereinigten Staaten ist die Assetklasse „Holz“ längst fester Bestandteil der Portfolios institutioneller Anleger. Seit mehr als 30 Jahren dürfen dort öffentliche und private Pensionskassen sowie Stiftungen Wald und Forstplantagen kaufen. Mitte der Achtzigerjahre besaßen institutionelle Anleger Wälder im Gesamtwert von rund 70 Millionen Dollar, heute sind es mehr als 25 Milliarden Dollar. Zu den größten privaten Waldbesitzern weltweit gehörten zeitweise die Stiftungsfonds der Universitäten Harvard und Yale. Auch in Deutschland und der Schweiz gehen immer mehr Fondsinitiatoren mit Beteiligungsangeboten auf Investorensuche.

Dabei reicht das Spektrum von der Salzburger Blumenwiese bis zum Dschungel im Amazonas.

Was natürlich die Anlage besonders interessant macht: Unabhängig von einem niedrigen Anfangsniveau gehen Immobilienprofis davon aus, dass landwirtschaftliche Flächen – und hier vor allem Agrarflächen – in den kommenden fünf Jahren um mehr als das doppelte an Wert steigen können –
einige gehen sogar von noch höheren Steigerungen aus.

Continuity, Separation or War of the Roses?

Städtetag Innsbruck

Christoph Stadlhuber

Steuerreform 2015/16

Kapital sucht Markt

Revolution in der Baubranche

Wo das Geld verwaltet wird

KR Alfons Metzger

RISK & RATING

Mag. Alexander Neuhuber

Spezial-immobilien

DI Herwig Teufels-dorfer

DI Dieter Hayde

der soziale Wohnbau in Wien

Immobilien-management für die Zukunft

Investieren in Land- u. Forstwirtschaft

Der Immobilien-Markt Italien

Risk & Rating

Das Kanalnetz von Wien

Mag. Ernst Vejdovszky

Ponesch-Urbanek

Pro Natura - ÖBf

Michael Ludwig

Hugh F. Kelly

Gregor Drexler

AIRPORTCITY

Karin Fuhrmann

Othmar Michaeler

In einer neuen Zeit

UNESCO

Die Zukunft von CEE/SEE

Herbert Logar

Larry Silverstein

Warschau - Gegen die Krise

Michael Griesmayr

Water Alert

Das Parlament tagt

Sigrid Oblak

Renaissance des Baurechts

Die Sanierung beginnt

Urban Leben

Dr. Peter Oberlechner

Khalaf Ahmad Al Habtoor