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AIRPORTCITY

Sankt Petersburg

Eigentlich war ein Logistikcenter am Flughafen Sankt Petersburg geplant, aber letztendlich entstand ein außergewöhnliches Businesscenter an dieser wirtschaftlichen Drehscheibe.

Natürlich stand Moskau seit Anfang der 90er-Jahre im Mittelpunkt des Interesses ausländischer Projektentwickler. In der russischen Hauptstadt mangelte es an allen Arten von Immobilien. Doch es gab auch einige findige Projektentwickler, die sich bereits in anderen interessanten Städten des Landes umsahen.
So sicherte sich eine Tochtergesellschaft der österreichischen Warimpex vor rund 15 Jahren ein Grundstück für ein Logistikcenter direkt beim Flughafen in Sankt Petersburg, der zweitgrößten Stadt Russlands und der viertgrößten Europas.

„Vor rund acht Jahren wurde dann die Idee für Hotel und Bürohäuser geboren und nach Vorplanung und Planung sowie der Unterzeichnung des Vorvertrags war das Projekt bereit zur Umsetzung“, erklärt Georg Folian, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Warimpex. Zur Umsetzung wurde die Projektgesellschaft Avielen OAO gegründet, an der sich im November 2007 noch die österreichischen Immobilienunternehmen CA Immo AG und in weiterer Folge die UBM beteiligten. Zu diesem Zeitpunkt war das Projektvolumen mit knapp 400 Millionen Euro veranschlagt. Alle drei Unternehmen brachten ihre jeweilige Erfahrung und ihr Know-how ein und „dank der sinnvollen Planung und aufgrund der Qualität der Gebäude, die vor allem den Ingenieuren von UBM zu verdanken ist, war plötzlich die Nachfrage sehr groß“, so Folian heute.

Spitzengruppe der russischen Investitionsstandorte

Der Standort war gut gewählt, denn Sankt Petersburg ist nicht nur die nördlichste Millionenstadt der Welt, sie hat sich in den vergangenen Jahren als wirtschaftliche Drehscheibe entwickelt. Sie gehört in vieler Hinsicht zur Spitzengruppe der russischen Investitionsstandorte, in der sich zahlreiche große internationale Firmen engagieren, wie Wrigley, Gilette, Rothmans, Unilever, Japan Tobacco, Coca-Cola, Ford, Siemens, Toyota und weitere. Das Interesse ausländischer Investoren ist kontinuierlich gestiegen und das Gebiet rund um den Flughafen zählt zu den am schnellsten wachsenden Wirtschaftsräumen in Sankt Petersburg. Auch kulturell hat die Stadt einiges zu bieten: Die historische Innenstadt mit 2.300 Palästen, Prunkbauten und Schlössern ist Weltkulturerbe der UNESCO. In dieser Hinsicht wird Sankt Petersburg weltweit nur noch von Venedig übertroffen.


Die AIRPORTCITY ist das erste Businesscenter der Premiumklasse in der Region und ein bedeutendes Infrastrukturprojekt. Insbesondere die gute Infrastruktur, die Verfügbarkeit gut qualifizierter Arbeitskräfte, lokale Steuervergünstigungen und nicht zuletzt die Nähe zum großen russischen Absatzmarkt sind Grund für die Ansiedelung vieler internationaler Unternehmen im Raum Sankt Petersburg. Der Nutzungsmix von Hotel und Büros am Flughafen Sankt Petersburg bietet gute Synergien und macht den Standort einzigartig in der Region. Franz Jurkowitsch, Vorstandsvorsitzender der Warimpex: „Ein derartig großes Bauvorhaben ist natürlich eine besondere Herausforderung – gerade wenn es gilt, Baugenehmigungen, bürokratische Hindernisse und russische Vorschriften zu meistern. Die Anstrengungen haben sich aber gelohnt.“

Die Projekte der AIRPORTCITY

Neben einem Vier-Sterne-Hotel Crowne Plaza mit 294 Zimmern und großzügigen Konferenzräumlichkeiten sind mittlerweile drei moderne Bürogebäude mit einer vermietbaren Fläche von insgesamt 31.000 Quadratmetern entstanden. Die beiden Türme „Jupiter 1“ und „Jupiter 2“ der ersten Bauphase mit einer Fläche von 16.000 Quadratmetern wurden bereits eröffnet und sind nunmehr zu einhundert Prozent an Gazprom vermietet. Bereits kurz nach der Inbetriebnahme des Hotels Crowne Plaza und des Jupiter-Businesscenters erhielt die ZAO Avielen AG zwei Auszeichnungen der Commercial Real Estate Awards für das beste multifunktionale Projekt und den besten Developer in der Region. Der dritte Turm „Zeppelin“ (15.000 Quadratmeter) der zweiten Bauphase befindet sich aktuell im Rohbaustadium. „Für die Vermietung wurde bereits ein Letter of Intent mit einem renommierten Mieter unterzeichnet, sodass eine Fertigstellung noch in naher Zukunft angestrebt wird. Außerdem laufen Verhandlungen für den Verkauf einzelner Teile der AIRPORTCITY, doch „ist der Verkauf des gesamten Projektes auf einmal aber nicht angedacht. Das würde auch vom Volumen her die Dimensionen vieler Fonds sprengen.“ Dass die einzelnen Projekte der AIRPORTCITY für Investoren besonders interessant sind, hat auch noch einen rechtlichen Hintergrund: Während in Russland Baugrundstücke in der Regel nur auf 49 Jahre Pacht vergeben werden, „konnten wir, da sich der Baufortschritt gut entwickelte, das Grundstück im Eigentum erwerben“, so Folian.

Zukunftspläne gibt es auf dem Gelände noch genug, denn je nach Nachfrage ist mit den beiden Partnern CA Immo und UBM der weitere Ausbau geplant – unmittelbar rund 16.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche und nach Erhalt einer Baugenehmigung noch ein weiteres Gebäude. Insgesamt sind an diesem Standort ca. 140.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche möglich. Jurkowitsch: „Das Projekt bestätigt unsere langjährige Strategie des Investments in den russischen Wachstumsmarkt und den Standort Sankt Petersburg.“

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